Unterstützen, ohne zu überfordern
Zuhören, Interesse zeigen und bei der Suche nach Hilfe begleiten: Das entlastet oft mehr als vorschnelle Ratschläge. Vermeiden Sie Druck, Schuldzuweisungen und Ultimaten, sofern keine akute Gefahr besteht. Ermutigen Sie zu fachlicher Hilfe, ohne die Verantwortung für den Genesungsweg allein zu übernehmen.
Klare Kommunikation hilft: Was können Sie anbieten (Begleitung zum Termin, regelmäßige Check-ins)? Was können Sie nicht leisten? Grenzen zu benennen schützt die Beziehung langfristig.
Ihre eigene Belastung zählt
Angehörige tragen oft eine Doppelbelastung aus Sorge, Organisation und eigener Erschöpfung. Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen können entlasten. Wenn Sie selbst dauerhaft ausgelaugt sind, kann das Burnout-Screening helfen, Überlastung zu benennen; bei anhaltender Niedergeschlagenheit das Depressionsscreening.
