Quellen
Unabhängige Informationen bieten die Bundespsychotherapeutenkammer zu Angststörungen, die S3-Leitlinie Angststörungen (AWMF), 116117.de und bei akuter Not Hilfe in Krisen.
Die Inhalte wurden redaktionell auf Grundlage der genannten Quellen erstellt. Eine namentliche fachliche Begutachtung liegt derzeit nicht vor; deshalb weisen wir keine Prüferzeile aus. Mehr dazu im Qualitäts- und Redaktionsprozess. Verwandte Themen sind Depression, Trauma & PTBS, Burnout und Hochsensibilität.
Häufige Fragen
Ist jede Angst eine Angststörung?
Nein. Angst gehört zum Leben. Eine Angststörung kann vorliegen, wenn die Angst unverhältnismäßig stark ist, lange anhält und den Alltag deutlich einschränkt.
Wann sollte ich Hilfe holen?
Wenn die Angst anhält, Panikattacken auftreten, Vermeidung zunimmt oder Beruf, Beziehungen und Alltag leiden. Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung wählen Sie den Notruf 112. Die Telefonseelsorge erreichen Sie unter 0800 111 0 111.
Wohin kann ich mich zuerst wenden?
Eine Hausarztpraxis kann eine erste Anlaufstelle sein. Gesetzlich Versicherte können über 116 117 oft Termine zur psychotherapeutischen Sprechstunde erhalten. Privat Versicherte klären Termine und Erstattung häufig direkt mit Praxen.
Gibt es hier einen Angst-Test?
Ein spezifisches Angstscreening steht derzeit nicht zur Verfügung. Das vorhandene DASS-42-Screening erfasst Beschwerden aus den Bereichen Depression, Angst und Stress. Es unterscheidet jedoch nicht zwischen einzelnen Angststörungen und ersetzt keine Diagnose.
