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Angststörungen: Symptome, Formen, Ursachen und Behandlung

Erfahren Sie, wie sich normale Angst von einer Angststörung unterscheidet, welche Symptome und Formen auftreten können und welche Behandlungen und Hilfsangebote in Deutschland zur Verfügung stehen. Die Inhalte dienen der ersten Information und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose.

Angstsymptome verstehenHilfe finden

Redaktion Mentale Gesundheit Deutschland · Aktualisiert am · Quellenbasierter Inhalt

Auf einen Blick: Was ist eine Angststörung?

Angst ist zunächst eine normale und hilfreiche Reaktion auf mögliche Gefahren. Eine Angststörung kann vorliegen, wenn die Angst unverhältnismäßig stark ist, lange anhält oder in vielen Situationen auftritt und zu Vermeidung, starkem Leidensdruck oder Einschränkungen im Alltag führt.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose. Vertiefend helfen Was ist Angst und wann wird sie zur Angststörung? und typische Angstsymptome.

Wann Hilfe sinnvoll ist

Suchen Sie fachliche Unterstützung, wenn die Angst über längere Zeit anhält, Panikattacken auftreten oder Ihr Alltag zunehmend eingeschränkt wird.

Eine Hausarztpraxis kann eine erste Anlaufstelle sein. Gesetzlich Versicherte können über 116117.de nach einer psychotherapeutischen Sprechstunde suchen. Privat Versicherte klären Terminwege und Kostenübernahme direkt mit ihrer Versicherung oder den jeweiligen Praxen.

Zur Behandlung von Angststörungen und bei akuter Not unter Hilfe in Krisen finden Sie weitere Informationen. Ein spezifisches Angstscreening steht derzeit nicht zur Verfügung. Das vorhandene DASS-42-Screening erfasst Beschwerden aus den Bereichen Depression, Angst und Stress. Es unterscheidet jedoch nicht zwischen einzelnen Angststörungen und ersetzt keine Diagnose.

Themenübersicht

Zentrale Artikel

Sechs Einstiege zu Symptomen, Formen, Ursachen und Behandlung. Weitere Beiträge finden Sie darunter in aufklappbaren Kategorien.

Weitere Artikel

Nach Themen geordnet. Alle Beiträge bleiben als echte Links erreichbar.

Formen von AngststörungenHäufige Diagnosen und spezifische Ängste.9
Alltag, Körper und GedankenBelastungen im Alltag und typische Beschwerden bei Angststörungen.9
Behandlung und UnterstützungTherapiewege, Medikamente und Gespräche.5
Angst im Zusammenhang mit anderen ErkrankungenAngststörungen im Zusammenhang mit Depression und Trauma.3
Themenübergreifende RatgeberSeiten, die Angst- und Depressionsperspektiven gemeinsam behandeln und nicht doppelt in beiden Themenbereichen stehen.6
Belastende Gedanken und KrisenSeiten zu stark belastenden Gedanken. Bei akuter Gefahr zuerst die Seite Hilfe in Krisen nutzen.3

Quellen

Unabhängige Informationen bieten die Bundespsychotherapeutenkammer zu Angststörungen, die S3-Leitlinie Angststörungen (AWMF), 116117.de und bei akuter Not Hilfe in Krisen.

Die Inhalte wurden redaktionell auf Grundlage der genannten Quellen erstellt. Eine namentliche fachliche Begutachtung liegt derzeit nicht vor; deshalb weisen wir keine Prüferzeile aus. Mehr dazu im Qualitäts- und Redaktionsprozess. Verwandte Themen sind Depression, Trauma & PTBS, Burnout und Hochsensibilität.

Häufige Fragen

Ist jede Angst eine Angststörung?

Nein. Angst gehört zum Leben. Eine Angststörung kann vorliegen, wenn die Angst unverhältnismäßig stark ist, lange anhält und den Alltag deutlich einschränkt.

Wann sollte ich Hilfe holen?

Wenn die Angst anhält, Panikattacken auftreten, Vermeidung zunimmt oder Beruf, Beziehungen und Alltag leiden. Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung wählen Sie den Notruf 112. Die Telefonseelsorge erreichen Sie unter 0800 111 0 111.

Wohin kann ich mich zuerst wenden?

Eine Hausarztpraxis kann eine erste Anlaufstelle sein. Gesetzlich Versicherte können über 116 117 oft Termine zur psychotherapeutischen Sprechstunde erhalten. Privat Versicherte klären Termine und Erstattung häufig direkt mit Praxen.

Gibt es hier einen Angst-Test?

Ein spezifisches Angstscreening steht derzeit nicht zur Verfügung. Das vorhandene DASS-42-Screening erfasst Beschwerden aus den Bereichen Depression, Angst und Stress. Es unterscheidet jedoch nicht zwischen einzelnen Angststörungen und ersetzt keine Diagnose.