Wann fachliche Hilfe sinnvoll ist
Suchen Sie Unterstützung, wenn Erinnerungen den Alltag bestimmen, Vermeidung zunimmt, Schlaf und Beziehungen deutlich leiden oder Sie Substanzen zur Bewältigung einsetzen. Hausarztpraxis, psychotherapeutische Sprechstunde, psychiatrische Praxis und spezialisierte Traumaambulanzen sind mögliche Einstiege.
Konkrete Wege finden Sie unter Hilfe bei Trauma und PTBS. Bei aktueller Gewalt hat Schutz Vorrang. Bei unmittelbarer Gefahr, Suizidabsichten oder wenn Sie sich nicht sicher halten können, wählen Sie 112 oder nutzen Sie Hilfe in Krisen.
Quellen und redaktionelle Verantwortung
Die Artikel orientieren sich an der S3-Leitlinie PTBS 2026, Informationen der DeGPT, des IQWiG, von gesund.bund.de sowie ergänzend an NICE und der WHO.
Die Inhalte von Mentale Gesundheit Deutschland sind quellenbasierter redaktioneller Text. Eine namentliche fachliche Begutachtung liegt derzeit nicht vor. Mehr dazu im Qualitäts- und Redaktionsprozess.
Häufige Fragen
Führt ein Trauma automatisch zu PTBS?
Nein. Viele Menschen entwickeln keine PTBS. Für eine Diagnose zählen charakteristische Beschwerden, ihr Verlauf und die Beeinträchtigung im Alltag.
Gibt es hier einen PTBS-Test?
Nein. Mentale Gesundheit Deutschland bietet derzeit kein PTBS-Screening an. Andere Tests können eine Trauma-Diagnostik nicht ersetzen.
Welche Behandlung hilft bei PTBS?
Leitlinien empfehlen insbesondere traumafokussierte Psychotherapien wie traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie und EMDR. Die Auswahl wird individuell mit Fachpersonal getroffen.
Wann ist sofortige Hilfe nötig?
Bei unmittelbarer Gefahr, konkreten Suizidabsichten, schwerer Verwirrtheit oder einem medizinischen Notfall gilt 112 oder die nächste Notaufnahme.
