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ADHS: Symptome, Diagnose, Behandlung und Alltag

Verständliche Informationen zu ADHS bei Erwachsenen: Merkmale, Ursachen, Diagnostik, Behandlung und konkrete Alltagsthemen. Mit ADHS-Screening zur Orientierung, nicht zur Diagnose.

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Kurzüberblick: Was ist ADHS?

ADHS ist eine Entwicklungsstörung, die in der Kindheit beginnt und bis ins Erwachsenenalter fortbestehen kann. Sie betrifft vor allem die Regulation von Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulsen. Bei Erwachsenen zeigen sich häufig Schwierigkeiten mit Organisation, Zeitplanung, Aufgabenbeginn oder innerer Unruhe.

Einzelne Merkmale reichen nicht für eine Diagnose. Entscheidend sind der Verlauf seit der Kindheit, Beeinträchtigungen in mehreren Lebensbereichen und die Abgrenzung zu anderen Ursachen. Einen Einstieg bietet Was ist ADHS?.

Wann eine Abklärung sinnvoll ist

Eine fachliche Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Schwierigkeiten seit vielen Jahren bestehen, trotz großer Anstrengung wiederkehren und Arbeit, Studium, Haushalt, Beziehungen oder Selbstwert deutlich belasten. Schlafmangel, Depression, Angst, Traumafolgen, Substanzen und körperliche Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen oder zusätzlich vorliegen.

Lesen Sie dazu Habe ich ADHS? und Wie wird ADHS festgestellt?. Bei akuter psychischer Krise finden Sie unter Hilfe in Krisen sofort erreichbare Anlaufstellen.

Screening als Orientierung

Das ADHS-Screening erfasst selbstberichtete Erfahrungen zu Aufmerksamkeit, Organisation, Impulskontrolle und Entwicklung. Es kann ein Fachgespräch vorbereiten, stellt aber keine Diagnose und entscheidet nicht über eine Behandlung.

Themenübersicht

Wichtigste Artikel

Zuerst die Kernseiten.

Alle Artikel

Vollständige Übersicht nach Themenfeldern (8 weitere Beiträge; die Kernartikel oben werden hier nicht wiederholt).

ADHS verstehen

3 Artikel

Grundlagen zu Merkmalen, Häufigkeit, Ursachen und fachlicher Diagnostik.

Mit ADHS leben

4 Artikel

Alltagsnahe Einordnung von Konzentration, Unruhe, Reizbarkeit, Motivation und Zugehörigkeit.

Behandlung und Unterstützung

1 Artikel

Orientierung zu Therapie, Medikamenten und praktischen Anpassungen im Erwachsenenalter.

Quellen und redaktionelle Verantwortung

Die Artikel orientieren sich an der S3-Leitlinie ADHS, der Patientenleitlinie, dem Zentralen ADHS-Netz und ergänzend an der NICE-Leitlinie.

Die Inhalte von Mentale Gesundheit Deutschland sind quellenbasierter redaktioneller Text. Eine namentliche fachliche Begutachtung liegt derzeit nicht vor. Mehr dazu im Qualitäts- und Redaktionsprozess.

Häufige Fragen

Kann ein Online-Screening ADHS diagnostizieren?

Nein. Ein Screening kann Hinweise geben und ein Fachgespräch vorbereiten. Die Diagnose erfordert eine ausführliche Untersuchung durch qualifiziertes Fachpersonal.

Kann ADHS erst im Erwachsenenalter entstehen?

ADHS beginnt definitionsgemäß in der Kindheit. Sie kann jedoch erst im Erwachsenenalter erkannt werden, wenn Anforderungen steigen oder frühere Kompensation nicht mehr ausreicht.

Wo kann ich ADHS abklären lassen?

Geeignete Anlaufstellen sind psychiatrische oder psychotherapeutische Praxen sowie spezialisierte Ambulanzen mit Erfahrung in der ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen.

Muss ADHS mit Medikamenten behandelt werden?

Nein. Die Behandlung wird individuell geplant und kann Aufklärung, praktische Anpassungen, Psychotherapie, Medikamente und die Behandlung von Begleiterkrankungen verbinden.