Quellen und redaktionelle Verantwortung
Unabhängige Einstiege bieten die Deutsche Depressionshilfe, das IQWiG zu Depression, die NVL Unipolare Depression, 116117.de und bei akuter Not Hilfe in Krisen.
Die Inhalte von Mentale Gesundheit Deutschland sind quellenbasierter redaktioneller Text. Eine namentliche fachliche Begutachtung liegt derzeit nicht vor; deshalb weisen wir keine Prüferzeile aus. Mehr dazu im Qualitäts- und Redaktionsprozess. Verwandte Themen sind Angst, Trauma & PTBS, Burnout und Bipolar.
Häufige Fragen
Trauer oder Depression?
Trauer ist eine natürliche Reaktion auf Verlust und nicht automatisch eine Erkrankung. Für eine Depression spricht eher, wenn Niedergeschlagenheit oder innere Leere, der Verlust von Freude und Interesse sowie Antriebslosigkeit über längere Zeit fast täglich anhalten und den Alltag deutlich beeinträchtigen. Ob eine Depression vorliegt, kann nur durch ärztliches oder psychotherapeutisches Fachpersonal geklärt werden.
Wann sollte ich sofort Hilfe holen?
Holen Sie sofort Hilfe bei Suizidgedanken, Plänen zur Selbstschädigung oder dem Gefühl, keinen Ausweg mehr zu haben. Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung wählen Sie den Notruf 112. Alternativ erreichen Sie die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111. Mehr dazu unter Hilfe in Krisen.
Wohin kann ich mich zuerst wenden?
Gute Einstiege sind Hausarztpraxis, Psychotherapie, psychiatrische Praxen und Beratungsstellen. Unter 116 117 erhalten Sie oft Termine zur psychotherapeutischen Sprechstunde. In Krisen stehen zuerst Notruf und Telefonseelsorge.
Ersetzt das Depressionsscreening einen Arztbesuch?
Nein. Das Depressionsscreening dient der ersten Orientierung und bereitet Gespräche vor. Es stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung.
