Quellen und redaktionelle Verantwortung
Die Artikel orientieren sich an der deutschen S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie bipolarer Störungen, an gesund.bund.de, Informationen der DGBS und ergänzend an der NICE-Leitlinie. Die deutsche Leitlinie wird derzeit überarbeitet; ihr veröffentlichter Stand und aktuelle internationale Sicherheitshinweise wurden deshalb transparent berücksichtigt.
Die Inhalte von Mentale Gesundheit Deutschland sind quellenbasierter redaktioneller Text. Eine namentliche fachliche Begutachtung liegt derzeit nicht vor. Mehr dazu im Qualitäts- und Redaktionsprozess.
Häufige Fragen
Sind Stimmungsschwankungen automatisch bipolar?
Nein. Für bipolare Störungen sind abgrenzbare Episoden mit deutlichen Veränderungen von Stimmung, Aktivität, Schlaf, Denken und Verhalten entscheidend.
Was unterscheidet Manie und Hypomanie?
Beide umfassen eine deutliche Hochphase. Eine Manie beeinträchtigt Alltag und Urteilsfähigkeit schwerer und kann psychotische Symptome einschließen. Bei einer Hypomanie treten keine psychotischen Symptome auf.
Kann ein Online-Screening Bipolar diagnostizieren?
Nein. Ein Screening kann Beobachtungen ordnen, ersetzt aber keine fachliche Verlaufsdiagnostik. Das hier verfügbare Depressionsscreening unterscheidet keine unipolare und bipolare Depression.
Wann ist sofortige Hilfe nötig?
Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung, Suizidplänen, Realitätsverlust oder schwerer Enthemmung rufen Sie 112 oder suchen eine psychiatrische Notaufnahme auf.
